Saudi-Arabien kann momentan keine Geldspende für den Wiederaufbau von Notre Dame beisteuern. Da die UN den Krieg im Jemen soeben als „die schwerste humanitäre Krise der Gegenwart" einstufte, fühlt sich die westliche Wertegemeinschaft mal wieder genötigt, sich ihrer moralischen Grundwerte zu besinnen und alle Waffenlieferungen an Saudi-Arabien offiziell auszusetzen. Solange die moralische Gesinnung anhält, kann die saudische Regierung dringend benötigten Waffen nicht mehr direkt von ihren westlichen Vertragspartnern beziehen. Laut dem Außenminister Saudi-Arabiens kosten moralische Zwischenfälle dieser Art Zeit und vor allem Geld, weil die Regierung nun gezwungen sei, Kriegsgeräte über lange Umwege und kostenintensive Schlupflöcher zu organisieren. In solch wankelmütigen Zeiten ist es nur verständlich, dass der saudische Machthaber keine zusätzlichen Gelder für den Wiederaufbau christlicher Kultstätten aufbringen könne.
Seehofer hat gerade verkündet, er wolle bereits Jugendliche vom Verfassungsschutz überwachen lassen. Aber selbst das geht dem Minister nicht weit genug. Er würde gerne auch alle Kleinkinder unter dauerhafte Beobachtung stellen. Wie der Minister in einem Interview mit der Zeitschrift „Überwachung ist Freiheit“ andeutete, könne nur so die Schreckensherrschaft der Terror-Babys wirkungsvoll bekämpft werden. Wegen Schreibabys ist es vielen prekären Eltern, die meist zwei oder drei Jobs haben, nicht möglich, die vom Gesetz vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Auf Dauer schadet dieser Terror der Gesellschaft, denn Arbeiter, die wegen Übermüdung ausfallen, steuern nichts zum Bruttoinlandsprodukt bei.
Die Opposition fordert hingegen, erst mal sanftere Maßnahmen zu versuchen und betroffenen Neugeborenen in Früherziehungscamps täglich eine Stunde Mozart vorzuspielen. Dazu sollen sie völlig unkompliziert, ohne rechtliche Handhabe und lange Gerichtsverfahren in kubanische Camps verfrachtet werden dürfen.
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Neuer Erlebnisreise-Anbieter versucht sich neben Jochen Schweitzer zu etablieren und bietet als Eröffnungsangebot noch nie da gewesene Abenteuerreise an:
Mit dem Zug von Stuttgart 21 zum neuen Berliner Flughafen (BER). Tickets können bereits reserviert werden.
Hinweis: Bei dem Autor handelt es sich nicht um den Jochen aus der Schweiz.
Die Europäische Kommission hat heute beschlossen, sich in Zukunft nur noch von Freunden ausspionieren zu lassen. Nach Rücksprache mit den USA will der Europäische Rat nun möglichst schnell eine neue EU-Rechtsvorschrift dazu verabschieden. Spionage soll demnach für böse Diktaturen nicht mehr erlaubt sein.
Länder wie Russland, China, Nordkorea sehen in dem neuen Gesetz einen Wettbewerbsnachteil für ihre Wirtschaftsangelegenheiten und wollen Beschwerde bei der UNO einlegen. Ihrer Meinung nach torpediere das neue Gesetz nicht nur die Grundwerte des freien Markts, sondern vor allem auch das Recht auf Gleichberechtigung. Nach Ansicht der Staatsoberhäupter der diktatorisch geführten Länder müssen im Zeitalter des Neoliberalismus alle Imperien, unabhängig von der Staatsform, das gleiche Recht auf Wirtschaftsspionage haben.
VdK ruft alle Rentner Europas zur Solidarität auf. Wem es aus gesundheitlichen Gründen noch möglich ist, soll nächste Woche mit seinem Rollator zum Berlaymont-Gebäude kommen und sämtliche Zufahrtsstraßen zur Europäischen Kommission blockieren.
Mit dem Verbot der Plastik-Trinkhalme nimmt die EU vielen von Altersarmut bedrohten Rentnern die letzte Hoffnung auf einen erfüllten Ruhestand. Laut VdK fühlen sich alte Menschen schon heute von der Gesellschaft abgehängt. Wenn die EU ihnen Ende 2021 auch noch den letzten Strohhalm nimmt, werden besonders arme Rentner darunter leiden. Denn sie wissen dann nicht mehr, woran sie sich noch klammern sollen.
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Die Zahl chinesischen Restaurants nahm in den letzten Jahren dramatisch ab, in weiten Teilen von Deutschland gelten sie bereits als ausgestorben. Schuld daran hat der deutsche Gaumen. Der hat sich über die letzten Jahre weiter entwickelt. Viele Deutsche waren schlicht nicht mehr bereit, frittiertes Essen in sich reinzustopfen. Aber auch die winkende Katze hatte über die letzten Jahre ihre Reize verloren.
Doch wie NONrelevant nun aus zweifelhaften Quellen erfahren hat, sind chinesische Restaurants gar nicht ausgestorben. Um mit dem Trend der modernen und ausgewogenen Küche mithalten zu können, haben chinesische Restaurantbesitzer lediglich ihre Marketingstrategie neu ausgerichtet und auf Vietnamese, Thailänder oder Inder umgeschult. In seltenen Fällen will man sie auch in Burger-Läden gesehen haben. Das neue Konzept geht offensichtlich auf, nicht zuletzt, da die meisten Gäste Asiaten eh nicht auseinanderhalten können.

