Nein, das ist kein Rechtschreibfehler! Ich bin lediglich der Meinung, das Letzte, was diese Welt noch braucht, ist ein weiterer Blog. Manche meiner Gedanken, die ich über die letzten Jahrzehnte auf unzählige Schmierzettel, in diverse Notizbücher oder Blöcke gekritzelt habe, fand ich jedoch ganz brauchbar und manchmal sogar witzig.

Und so entschloss ich mich, aus meinen unzähligen, händisch verfassten Notizansammlungen Texte zu kreieren. Selbstverständlich wollte ich die Ergebnisse meiner geistigen Ergüsse auch veröffentlichen. Meine Intention war (und ist sie immer noch!) klar: Jeder, den es interessiert, sollte meine Texte lesen können. Schreib ich schließlich nicht, um mir selbst zu gefallen oder mir die Zeit zu vertreiben. Nur wie und wo veröffentlichen?

Ich hielt es für äußerst unwahrscheinlich, dass meine fertigen Texte jemals gefunden würden, wenn sie lediglich analog in meiner Wohnung oder digital auf meinem Rechner rumliegen. Die Option meine Texte auf der Straße zu verteilen, oder gar von einem Balkon runter zu schmeißen, kam aus vielen Gründen nicht in Frage, nicht zuletzt, weil es von wenig bis keinem Erfolg gekrönt wäre. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand irgendwann im Internet zufällig auf meine Texte stößt, ist zumindest größer als Null. Aus diesem Grund habe ich angefangen, meine unzähligen Blöcke zu digitalisieren.

So entstand NONrelevant und eine der ersten Kategorien „Mein Block“. Ich hätte den Menüpunkt auch „Meine Notizen“, „Meine Gedanken“ oder „Meine Ideen“ nenn können, aber „Mein Block“ fand ich ungleich witziger. Da Tanja von der Idee angetan war und ihre Sicht auf die Welt ebenfalls veröffentlichen wollte, habe ich den Bereich schlicht umbenannt in „Unser Block“. Ist nachvollziehbar, oder?

Abgesehen davon sind mir Gäste, die Tanjas und meine Texte lesen wollen, auf NONrelevant einfach lieber als in unserer kleinen Wohnung in München. Schließlich muss ich mit digitalen Besuchern keine endlosen Diskussionen führen, ob sie während ihres Aufenthalts ihre Schuhe ausziehen.

Der langen Vorrede Sinn: Ich bin KEINE Blogger! Ich digitalisiere lediglich meine Blöcke! Sollte ich jemals wissen, was genau ich hier machen, werde ich Sie, verehrter Leser, an dieser Stelle sofort darüber informieren.
Des Weiteren garantieren ich Ihnen, dass ich zu keiner Zeit mein Essen fotografieren und hier posten werde, egal wie verzweifelt ich auch sein mag, weil ich mal keine Ideen für neue Texte haben sollte.

Viel Spaß beim Lesen.

Jochen

P.S.: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, außer es ist so gewollt.