VorbeiGedacht!

Bild von Hannah Edgman von Pixabay

Eine Gruppe chinesische Gastronomen hatte über die letzten Jahrzehnte hinweg Tausende Intellektuelle gekidnappt. Unter den Geiseln befanden sich hauptsächlich Geisteswissenschaftler sowie Philosophen. Sie wurden unter sklavenähnlichen Verhältnissen von den Restaurantbetreibern gezwungen, sinnvollere Sprüche für ihre Glückskekse zu verfassen.

Der Glückskeks-Skandal ist so schrecklich wie verstörend. Dabei ist die Affäre um das Gebäck eher zufällig aufgeflogen. Eigentlich gingen Reporter des Magazins „Ethik heute“ der Frage nach, wie es in der westlichen Welt um die Moral steht. Während ihrer Recherchen zu dem Thema fiel den Journalisten jedoch auf, dass sie für ihre Hintergrundinformationen kaum noch Experten in den unzähligen Talkshows fanden, die kluges Zeug von sich geben. Da Moral warten kann, gingen die Reporter ihrer neu gewonnenen Erkenntnis nach und konnten so letztendlich den Skandal um den Glückskeks aufdecken.

Am Ende ist es den vielen unkritischen Talkshows zu verdanken, dass die Journalisten nicht nur eines der brutalsten Verbrechen der letzten 20 Jahre aufdeckten, sondern auch das Leben der wahrscheinlich letzten Intellektuellen dieser Welt retteten.
Die Chancen stehen nun gut, dass nach Genesung der Geisteswissenschaftler und Philosophen die Unterhaltungen in den Talkshows endlich wieder klüger und vor allem kontroverser werden. Dennoch sollten Zuschauer von Diskussionssendungen erst mal nicht zu viel erwarten und vorerst noch den Sprüchen aus den Glückskeksen vertrauen.

Warum das Verschwinden von so vielen Intellektuellen nicht schon früher aufgefallen war, konnten die Reporter bis zum heutigen Tag nicht beantworten. Genauso wenig, wie es um die Moral der westlichen Welt steht.

Update 14.12.2020
Topmanager westlicher Großkonzerne verurteilen die Tat der chinesischen Gastronomen aufs Schärfste. Mit einer gemeinsamen Werbeaktion wollen sie zu mehr Humanität aufrufen, denn Menschen zur eigenen Bereicherung so auszubeuten, ist einfach unmoralisch.

 


Entschuldigen Sie bitte die beschissene Bildqualität. Ein besseres habe ich nicht.

Nach acht Tagen gehen die 12. olympischen Flugspiele zu Ende. 157 Vogelarten aus aller Welt trafen zusammen, um bei den internationalen Spielen „Beschiss von Autos“ auf dem Parkplatz am Münchner Olympiastadion teilzunehmen.

Gold holte sich Team Krähe. Der zweite Platz ging an Team Rabe. Weit abgeschlagen und mit knappem Abstand vor den Meisen erzielten die Tauben gerade noch Bronze. In der Einzelkategorie „zielgenauer Vogelschiss unter 1 cm“ eroberte der Zaunkönig das Siegertreppchen.

Warum in diesem Jahr die Ratten der Lüfte so schlecht abgeschnitten haben, weiß sich der Trainer nicht zu erklären. Am Verbot, Tauben zu füttern, konnte es nicht gelegen haben, denn das ignorieren die meisten alten Menschen. Vielleicht hängt das schlechte Abschneiden dieses Jahr mit dem Insektenstreben zusammen? Weniger Insekten bedeutet weniger Proteine für die Sportler. Viele Tauben hatten dieses Jahr einfach nicht die volle Scheißkraft.

Team Henne-Orloff aus Russland erzielte trotz Dopings keinerlei Erfolge. Nach Meinung vieler Sportexperten könnte das daran gelegen haben, weil das gesamte kommunistische Team bereits vor der Eröffnungsfeier über dem olympischen Feuer gegrillt wurde.

 

Kloanlage in Ephesos - Wiege der Demokratie und der Geschäftsbesprechungen

Wegen der Corona-Krise müssen immer mehr Büroangestellte von zu Hause arbeiten. Um ihre Zeit effizienter einzuteilen, nutzen viele den Toilettengang, um ihre Büro-Arbeiten zu verrichten.

Anlässlich Tausender Anfragen von Steuerzahlern zum Thema Teleheimarbeit stellt die Oberfinanzdirektion nun klar:
Badezimmer dürfen auch bei Homeoffice nicht als häusliches Arbeitszimmer steuerlich abgesetzt werden. Dabei ist es den Finanzämtern völlig Wurst, ob die Steuerzahler während ihrer „Geschäfts“-Sitzung aufwendige Excel-Listen oder nur mal schnell ein paar E-Mails bearbeiten. Die Dauer des Aufenthalts spielt keine Rolle. Lediglich abgetrennte Räume mit Schreibtisch können als Werbungskosten angesetzt werden.
Der Toilettenraum zählt auch dann nicht als Arbeitszimmer, wenn ein Schminkspiegel darin aufgestellt ist. Genauso wenig sind Toilettenpapier, Duftspender oder Raumsprays im steuerlichen Sinne notwendigen Arbeitsmittel.

Die Oberfinanzdirektion wird in der Corona-Krise keine Ausnahmen für den einfachen Steuerzahler machen und jedwede Verstöße mit der vollen Härte des Gesetztes ahnden. Lediglich die Steuerpraktiken der Großkonzerne dürfen weiterhin und ohne Abgrenzung bis zum Himmel stinken.

Wie so oft in Krisenzeiten zeigt sich die wahre Natur der Dinge. Die meisten Excel-Listen sind eh für’n Arsch.

 

Bild: Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Da wegen der Corona-Maßnahmen Restaurants, Kneipen und Bars geschlossen bleiben, treffen sich immer mehr Menschen zum Saufen in Parks. Psychologen erachten das zwar als gute Alternative, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, aber viele Feiernde lassen nach dem Zusammentreffen ihr Leergut achtlos liegen. Laut Mitarbeiter eines Ordnungsamts sieht man in manchen Parks vor lauter Flaschen das Gras nicht mehr.

Städtische Reinigungskräfte werden der Verschmutzung in den Grünanlagen nicht mehr Herr. Lange Zeit sah das Ordnungsamt jedoch keinen Handlungsbedarf. Die Leiter der städtischen Ämter gingen davon aus, Senioren würden die vielen Leergutflaschen aus den Parks schon wegschaffen. Interne Hochrechnungen der Finanzexperten zeigten, 15,9% der Senioren sind trotz gesetzlicher Rentenzahlung von Armut gefährdet. Mit dem Sammeln von Flaschen könnten sie völlig unbürokratisch ihre Bezüge aufbessern. Die Anzahl der armen Rentner hätte laut Sprecher des Expertengremiums fürs Saubermachen aller öffentlichen Parkanlagen in Deutschland ausgereicht.
Eine Win-Win-Situation. Von Altersarmut bedrohten Senioren könnten durchs Flaschensammeln ihre Altersbezüge unkompliziert aufbessern, gleichzeitig bleiben die städtischen Parks sauber ohne zusätzliche Kosten für die Kommunen.

Nun müssen die Ordnungsämter zurückrudern. Ihr Konzept geht nicht auf, denn für Senioren lohnt sich das Aufsammeln der Pfandflaschen nicht. Die Deutsche Rentenversicherung sieht Erlöse aus dem Flaschensammeln als Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit. Der Ertrag daraus wird deswegen von den Altersbezügen abgezogen.
Abgesehen davon sind viele Rentner einfach nicht mehr bereit, sich im hohen Alter immer noch zu bücken. Das haben sie als Erwerbstätige schließlich lang genug gemacht.

 

Mit Spannung erwarteten mündige Bürger die heutige Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel (CDU). Werden die Ausgangsbeschränkungen gelockert, halten sie weiter an oder werden sie gar verschärft?

Vor der Konferenz wirkt Frau Merkel deutlich nervöser als sonst. Wie die Kanzlerin später ausgewählten Pressevertretern mitteilte, wollte sie unter keinen Umständen den Fehler von Günter Schabowski (SED) aus dem Jahr 1989 wiederholen. Eine Ankündigung zur Aufhebung einer Ausgangsbeschränkung habe schließlich weitreichende Auswirkungen auf die Freiheit ihres Volkes.

Der Kanzlerin war klar, nur eine falsche Textstelle in den Notizzetteln hätte einen erneuten Massenansturm auf die außerdeutschen Grenzen auslösen oder, noch schlimmer, das Volk zu unnötigen Diskussionen über Demokratie und Freiheit verleiten können. Demokratische Debatten sind in so einer kritischen Zeit einfach sinnfrei und würden Frau Merkel (FDJ) lediglich nerven.

Die Korrektur und Kontrolle der Texte übernahmen übrigens die überbezahlten Experten der Frau von der Leyen.

 

Dem Wissenschaftler Theo Bill gelang ein wichtiger Durchbruch im Kampf gegen Viren. Nach Entdeckung des Penicillins ist dies wohl die nächste große Sensation. Kollegen sämtlicher Fachkreise nennen den Wissenschaftler bereits in einem Atemzug mit Madame Curie. Theo Bill konnte nach jahrzehntelanger intensiver Forschung endlich ein Desinfektionsmittel herstellen, das auch die letzten 0,1% der Bakterien und speziellen Vieren beseitigen.

Eine großartige Nachricht für Hersteller von Desinfektionsmitteln. Endlich können sie auch 100% auf ihre Verpackungen drucken und somit zu ihrer Konkurrenz aufschließen, den Herstellern von veganen Lotionen und Lippenstiften. Denn die werben bereits seit vielen Jahren mit dem 100%-Logo, auch wenn ihre ganzheitlich tierfreien Kosmetika zu 99,9% nicht zum Verzehr geeignet sind.

 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Im Kampf gegen den Coronavirus gilt für Söder das Motto: 

Vorsprung durch Vorschriften. 

Zum Schutz vor weiteren Ansteckungen haben deswegen alle Bewohner und Innen im Freistaat ab übermorgen während eines Essens in Gesellschaft einen Mundschutz zu tragen. Die Regelung gilt für alle Mahlzeiten ab 15:00 Uhr.