NONrelevant bittet alle Leserinnen und Leser, gemeinsam mit uns eine Schweigeminute für die gefallene Freiheit einzulegen.
Unsere geliebte Freiheit fühlte sich in der westlichen Welt nie wirklich heimisch. Doch genoss sie in den geheuchelten Demokratien stets einen gewissen Stellenwert. Mit den Jahren der imperativen Aufklärung, die bis heute allzu kategorisch daherkommt, verblasste ihre Bedeutung immer mehr. Vor fünf Jahren schließlich haben Heuchler den letzten Rest unserer Freiheit heimtückisch an die heilige Maske verraten - selbstverständlich anonym. Und so verlor sie gänzlich ihre Bestimmung.
Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg! Andere Meinungen müssen weg!
Eine Hommage:
Als sie Facebook und X löschten, habe ich geschwiegen, war ich ja nicht auf diesen Plattformen unterwegs.
Als sie TikTok löschten, habe ich geschwiegen, war ich daran nicht interessiert.
Als sie die Meinungsfreiheit löschten, habe ich geschwiegen, hatte ich doch meine eigene.
Als sie die kritische Stimmen zum Schweigen brachten, habe ich geschwiegen, ging mich nichts an.
Als sie unsere Freiheit löschten, habe ich geschwiegen, denn ich dachte mir, wird schon wieder, denn alles ist gut!
Als sie jedoch mich löschten, war keiner mehr übrig, der noch protestieren konnte.
Mehr zur einzig wahren Freiheit und zum Medienfreiheitsgesetz
Bilder von Pixabay: links von RyanMcGuire - rechts von BRRT (beschnitten und zusammengestellt von mir)
Liebe Siri, liebe Alexa, liebes Google-Dingens,
vorletzte Woche hatte ich mit meinem Chef ein Personalgespräch. Nach langem Hin und Her versprach er mir dann außerdem eine Gehaltserhöhung. Leider konnte er sich heute Morgen nicht mehr daran erinnern.
Würde mir bitte eine von Euch den Mitschnitt unseres Gesprächs an meine private E-Mail senden? Adresse dürfte Euch ja bekannt sein, oder? Der Mitschnitt wäre wirklich wichtig, denn ich bräuchte einen Beweis, dass er mir mehr Gehalt zahlen wollte.
Vielen Dank.
Letztens habe ich geträumt, ich säße in einem tollen Restaurant. Das Essen kam und ich machte ein paar Bilder davon. Das hatte ich in der Realität nie getan. Warum also in meinem Traum? Es schien nötig. Wegen der Erinnerung und so … Anschließend ging ich noch schnell in einen Supermarkt und fotografierte Nutella und Bananen.
Hat irgendjemand in letzter Zeit unsere Demokratie gesehen? Weiß jemand, wo sie ist?
Ach, … da liegt sie ja. Da hinten in der Gosse. Zusammengeschlagen vom Totalitarismus.
Ich hoffe nur, unsere Demokratie rappelt sich wieder auf.
Vielleicht hilft ihr jemand dabei.
Ich kann leider nicht. Hab grad keine Zeit, muss los, wählen gehen.
Ab 21 Uhr darf ich meine Wohnung nicht mehr verlassen. Elektromärkte, Restaurants und Kaufhäuser sind geschlossen. Vor den Supermärkten bilden sich lange Schlangen und an den Eingängen stehen Wachmänner, die mich nur nach Aufforderung einlassen. Im Geschäft stehe ich vor leeren Regalen, weil ich nicht rechtzeitig da war.
Solche Verhältnisse kenne ich sonst nur aus sozialistischen Ländern wie Kuba. Wer hätte gedacht, dass dieses Bild auch hier in Deutschland mal zum Alltag gehören könnte? Zumindest durfte ich mich in Havanna und Moskau frei bewegen, ohne ein Tracking-Gerät freiwillig mit mir rumtragen zu müssen.
Der Gedanke, hierzulande von einer demokratischen Institution legal überwacht zu werden, fühlt sich selbst in dieser Krise komisch an. Das Versprechen, die Bewegungsdaten lediglich anonymisiert zu erheben, macht es nur geringfügig besser.
Irgendwie ddr-resk, oder?
Der durch Menschenhand verursachte Raubbau an der Natur wurde in den 1980er-Jahren noch Umweltzerstörung genannt. Dieselbe Gräueltat heißt heute schlicht Klimawandel, denn optimistische Kapitalisten zerstören die Umwelt nicht, sie wandeln sie lediglich.
Und so werden in unserer verklärten Gesellschaft nicht etwa jene abgestraft, die das Übel verursachen, sondern lediglich die bösen Worte. Negatives Wortgut führt zu negativen Gedanken, und die darf es im wirtschaftlichen Glaubensbekenntnis des freien Marktes nicht geben. Kapitalismus braucht schließlich Ewigkeit und deswegen müssen die Ressourcen unserer Erde - wie das Glas der Optimisten - stets halb voll bleiben. Dafür wird der sich selbstregulierende Markt schon sorgen, zumindest solange die Gläubigen dieses Dogma nicht anzweifeln.
Alles muss wachsen. Alles ist im Wandel. Alles ist gut. Vor allem die Begrifflichkeiten! Aber Euphemismus ändert nichts an der Tatsache:
Wir zerstören die Umwelt, wir wandeln sie nicht. Und am Ende werden nicht mal Worte daran was ändern, egal wie schön sie auch klingen mögen!
Anmerkung vom 26.11.2023:
Ich habe diese Zeilen geschrieben, bevor der Begriff „Klimawandel“ zu einem ideologischen Kampfbegriff pseudonachhaltiger Klima-Fanatiker geworden ist. Ich stehe nach wie vor zur Verringerung der Umweltzerstörung, nur nicht so, wie es hier gerade geschieht.
