NONrelevant bittet alle Leserinnen und Leser, gemeinsam mit uns eine Schweigeminute für die gefallene Freiheit einzulegen.

Unsere geliebte Freiheit fühlte sich in der westlichen Welt nie wirklich heimisch. Doch genoss sie in den geheuchelten Demokratien stets einen gewissen Stellenwert. Mit den Jahren der imperativen Aufklärung, die bis heute allzu kategorisch daherkommt, verblasste ihre Bedeutung immer mehr. Vor fünf Jahren schließlich haben Heuchler den letzten Rest unserer Freiheit heimtückisch an die heilige Maske verraten - selbstverständlich anonym. Und so verlor sie gänzlich ihre Bestimmung.

Daraufhin verarmte unsere geliebte Freiheit zusehends. Ihr Kampf ums Überleben wurde härter. Sie geriet ins Abseits, begann zu verrotten - sie stank. Humanistische Gutmenschen, blind für ihre Not, schlugen auf Andersdenkende hasserfüllt ein, als seien sie das Sinnbild einer Realität, welche es in Deutschland eigentlich nicht geben dürfte. Diese hinterhältige Attacke gab unserer Freiheit den Rest. Nun ist sie, nach langem, erbittertem Überlebenskampf, den Verunglimpfungen endgültig erlegen.

Trotz ihrer Bedeutungslosigkeit bleibt die Hoffnung, dass sich eines Tages irgendjemand an ihr Erbe erinnern wird und sie wieder auferstehen lässt.

Bis dahin bleibt uns nur, mit einem wehmütigen Kopfschütteln zu sagen:
Schön war‘s.


Anmerkung der Redaktion:
Wir hätten ja zu einer Gedenk-Stunde aufgerufen - aber so lange denkt heutzutage ja niemand mehr nach. Schon gar nicht über Freiheit.


Bild: Yomare von Pixabay

Überarbeitet: 25.01.2025

Zu guter Letzt

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Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

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Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!

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