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Endlich haben deutsche Klimaideologen das Allheilmittel gegen Umweltverschmutzung entdeckt: die THG-Quote! Die besagt im Kern, je weiter und schneller Sie mit Ihrem E-Auto durch die Gegend brettern, desto besser schützen Sie das Klima! Ja genau, Sie lesen richtig! Je mehr jemand elektrifiziert fährt, desto nachhaltiger schützt er die Umwelt. Ist klar soweit? Nein?

Na ja, wenn Sie mit einem Elektroauto fahren, stoßen Sie weniger CO2 aus als ein Verbrenner – kehrt man die Herstellung großzügig unter den Teppich. Dieses „nicht ausgestoßene“ CO2 können Sie nach der Fahrt gewinnbringend „verkaufen“. Heißt also, je weiter und öfter Sie fahren, desto mehr CO2 haben Sie eingespart und können es „verkaufen“. Logische Konsequenz: Viel elektrisch fahren = viel Klimaschutz.

Umweltfreundlicher geht’s ja wohl kaum. Wer mehr „verkauft“, trägt mehr zum Klimaschutz bei. Gilt übrigens auch für E-Roller. Nur halt nicht für Fahrradfahrer und erst recht nicht für Fußgänger und/oder Menschen, die mit den Öffentlichen fahren. Ja, die grünen Klima-Missionare haben Umweltschutz verstanden. Also los … fahren Sie endlich mehr Auto oder Roller!

Apropos Klimaideologen! Da fällt mir ein, die Ukraine braucht mehr Waffen. Denn je mehr Waffen, desto größer der Frieden – irgendwann, vielleicht, theoretisch! Waffenlieferungen sind human, schließlich schaffen sie Arbeitsplätze, kurbeln die Wirtschaft an und retten am Ende die ganze Welt. Klingt doch fast wie die THG-Quote – nur mit ein bisschen mehr Bumm.

Und hier können Sie den Urtext lesen!

Darf‘s a bisserl mehr sein?

Verklag mich doch!
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Laizismus
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Zu guter Letzt

Das Betreiben meiner Internetseite kostet Geld, vor allem aber Zeit. Von dem einen habe ich weniger als vom anderen.*
Trotz dieser Mängel arbeite ich hart an meinen Texten, auch wenn der ein oder andere zuweilen nicht gelingen mag. Sollten Sie also an redigierten Texten oder gar faktenbasierten Inhalten interessiert sein, besuchen Sie eine der vielen Online-Tageszeitungen – die bieten in dieser Hinsicht deutlich mehr.

Doch für meine Unzulänglichkeiten können die Buchstaben nichts. Und auch wenn sie bei der Gestaltung meines Inhalts kein Mitspracherecht haben - sie arbeiten schließlich für mich! - möchte ich Ihnen ein guter Chef sein. Denn die armen Buchstaben machen wortlos, was ich ihnen auftrage, ja sie stehen zu mir. Sie schuften hart, bekommen keinen Lohn, sind nicht einmal krankenversichert.
Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

Ohne Buchstaben keine Worte, keine Texte und folglich kein NONrelevant.

Meine Buchstaben erfüllen täglich brav ihr Werk, ohne zu murren. Allerdings werde ich es aus eigener Kraft nicht schaffen, sie gerecht – beziehungsweise überhaupt – zu entlohnen.

Fassen Sie sich also ein Herz und helfen Sie mir, den Buchstaben zu helfen. Spenden Sie jetzt!

Ihr Geld fließt direkt und ohne Umwege an meine 26 lateinischen Helfer.** Versprochen!
Je mehr Sie spenden, desto wahrscheinlicher ist es, dass meine armen Buchstaben sich irgendwann in Zukunft vielleicht eine eigene Existenz aufbauen können und endlich ihre Worte frei wählen dürfen.
Verdient hätten sie es! ***


(Das ist übrignes ein Spenden-Button und möchte gedrückt werden. Ganz herzlich!)

Wenn Sie der Meinung sind, meine Texte sind Ihr Geld nicht wert und denken, Sie können es besser, dann helfen Sie mir halt anderweitig.

Wie?
Lesen Sie hier.


Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!