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Petra Erler und Günter Verheugen haben ein Buch über den Ukraine-Konflikt und seine Wurzeln geschrieben. „Der lange Weg zum Krieg“. Sollte vielleicht der ein oder andere Putinmissversteher mal lesen.

Das sagte Petra Erler bei der Buchvorstellung:
„Das Recht des Stärkeren darf niemals siegen und es entlastet Putin auch nicht, das andere es auch schon gemacht haben. Es setzt das nur in Perspektive, denn diejenigen, die sich heute so über diese furchtbare Aggression beschweren, das sind doch die Aggressoren, die seit Jahrzehnten über diesen Globus laufen und einen Krieg nach dem anderen, ein Regimechange nach dem anderen vom Zaun brechen und sich für die Demokratie in Wahrheit nicht wirklich interessieren." […] „Wir tragen eine maßgebliche Mitschuld daran, dass sich dieser Konflikt zuspitzte.“
Sie sieht den Beginn des Konfliktes übrigens in den Verhandlungen ab 1990 zur deutschen Einheit und nicht erst mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Auch kritisiert sie, dass es von der Seite des Westens keine Verhandlungen mit Russland gibt, nicht geben darf! Diplomatie sogar kriminalisiert wird. Darüber hinaus ignoriere der Westen seit Jahrzehnten die legitimen Sicherheitsinteressen Russlands.
„Mit Russland wird nicht gesprochen. Das bedeutet, dass wir in einer Lage sind, die viel schlimmer ist, als es zu Zeiten des Kalten Krieges war, als zumindest in der Kubakrise noch Chruschtschow und John F. Kennedy miteinander kommunizierten und einen Ausweg aus der Krise fanden. Es gibt niemanden mehr, der mit Moskau spricht und Dinge auslotet.“
Der Westen stecke „in einer Blase“ fest, „während sieben Milliarden in der Welt „sich zunehmend verwundert die Augen reiben, was wir an Heuchelei und Doppelzüngigkeit unter dem Banner von Werten und Demokratie so alles betreiben“

Eine Zusammenfassung von Éva Péli gibt es auf den Nachdenkseiten.

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Zu guter Letzt

Das Betreiben meiner Internetseite kostet Geld, vor allem aber Zeit. Von dem einen habe ich weniger als vom anderen.*
Trotz dieser Mängel arbeite ich hart an meinen Texten, auch wenn der ein oder andere zuweilen nicht gelingen mag. Sollten Sie also an redigierten Texten oder gar faktenbasierten Inhalten interessiert sein, besuchen Sie eine der vielen Online-Tageszeitungen – die bieten in dieser Hinsicht deutlich mehr.

Doch für meine Unzulänglichkeiten können die Buchstaben nichts. Und auch wenn sie bei der Gestaltung meines Inhalts kein Mitspracherecht haben - sie arbeiten schließlich für mich! - möchte ich Ihnen ein guter Chef sein. Denn die armen Buchstaben machen wortlos, was ich ihnen auftrage, ja sie stehen zu mir. Sie schuften hart, bekommen keinen Lohn, sind nicht einmal krankenversichert.
Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

Ohne Buchstaben keine Worte, keine Texte und folglich kein NONrelevant.

Meine Buchstaben erfüllen täglich brav ihr Werk, ohne zu murren. Allerdings werde ich es aus eigener Kraft nicht schaffen, sie gerecht – beziehungsweise überhaupt – zu entlohnen.

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Verdient hätten sie es! ***


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Wie?
Lesen Sie hier.


Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!