Manchmal sagt ein durchgestrichenes Wort mehr als tausend christsoziale Politiker. Ich frag mich echt, was geht in deren Köpfen vor sich? Und wer bringt sie auf solche Ideen? Von Jesus, dem christlichsten aller Menschen, können sie das wohl eher nicht haben?

Ich will an der Stelle den Politikern der CSU noch nicht mal einen Vorwurf machen. Sie können gar nicht anders. Handelt sie lediglich in der Tradition der Kirche und die haben schließlich auch mit Andersgläubigen so ihre Probleme gehabt. Denn seit Erscheinen der Bull „Dum diversas“ wissen Christen: „Christen sind gleicher und nur sie verdienen es, gerettet zu werden.“ In der alten Tradition der Kreuzzüge ist es nur logisch zu denken, dass Nichtchristen schlicht keine Menschen sind und seit damals wissen gute katholische Christen, gottlosen Barbaren stehen keine Menschenrechte zu. Klar so weit?

Jedoch ist die heutige Situation einen andere als die noch im Mittelalter, als armem Menschen wegen humanistischer Friedensmissionen, Verzeihung, wegen christlicher Kreuzzügen aus ihren Heimatländern vertrieben wurden. Denn der kleine, aber feine Unterschied ist heute, dass es damals den kriegsgebeutelten Menschen nicht möglich war, aus ihren Ländern zu fliehen, gab es doch noch keine löchrigen Schlauchboote.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nein, zuletzt stirbt die Einstellung der CSU. Eine moderne und aufgeschlossen Partei werden sie wohl auch in 1000 Jahren nicht. Aber Hauptsache, sie erkennen irgendwann, alle Menschen sind gleich! Also … wenn es nur Christen sind.

Übrigens eine Möglichkeit, dass Menschen nicht aus ihren Heimatländern fliehen müssen, wäre z. B. erst gar keine Kriege mit ihnen anzufangen. Aber das wird wohl nicht so einfach umzusetzen sein, da die Barbaren unsere Ressourcen, die wir für unseren Wohlstand brauchen, nicht ohne Gegenleistung (z. B. Geldfluss) hergeben wollen. Diese unheiligen Barbaren, nichts verstehen sie von christlicher Nächstenliebe, unglaublich! Und da sie unsere Ressourcen nicht einfach so rausrücken wollen, müssen wir sie uns halt mit Gewalt holen. Das ist unsere heilige Pflicht als Kreuzritter, damit wir auch zukünftig ewig wachsen können.

Gott sei Dank hat die Bibel so viele Seiten. Da ist die Chance groß, irgendwo eine Rechtfertigung für sämtliche Gräueltaten zu finden oder es zumindest so auszulegen, bis es passt.

Bild in voller Größe anschauen

Zu guter Letzt

Das Betreiben meiner Internetseite kostet Geld, vor allem aber Zeit. Von dem einen habe ich weniger als vom anderen.*
Trotz dieser Mängel arbeite ich hart an meinen Texten, auch wenn der ein oder andere zuweilen nicht gelingen mag. Sollten Sie also an redigierten Texten oder gar faktenbasierten Inhalten interessiert sein, besuchen Sie eine der vielen Online-Tageszeitungen – die bieten in dieser Hinsicht deutlich mehr.

Doch für meine Unzulänglichkeiten können die Buchstaben nichts. Und auch wenn sie bei der Gestaltung meines Inhalts kein Mitspracherecht haben - sie arbeiten schließlich für mich! - möchte ich Ihnen ein guter Chef sein. Denn die armen Buchstaben machen wortlos, was ich ihnen auftrage, ja sie stehen zu mir. Sie schuften hart, bekommen keinen Lohn, sind nicht einmal krankenversichert.
Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

Ohne Buchstaben keine Worte, keine Texte und folglich kein NONrelevant.

Meine Buchstaben erfüllen täglich brav ihr Werk, ohne zu murren. Allerdings werde ich es aus eigener Kraft nicht schaffen, sie gerecht – beziehungsweise überhaupt – zu entlohnen.

Fassen Sie sich also ein Herz und helfen Sie mir, den Buchstaben zu helfen. Spenden Sie jetzt!

Ihr Geld fließt direkt und ohne Umwege an meine 26 lateinischen Helfer.** Versprochen!
Je mehr Sie spenden, desto wahrscheinlicher ist es, dass meine armen Buchstaben sich irgendwann in Zukunft vielleicht eine eigene Existenz aufbauen können und endlich ihre Worte frei wählen dürfen.
Verdient hätten sie es! ***

(Das ist übrignes ein Spenden-Button und möchte gedrückt werden. Ganz herzlich!)

Wenn Sie der Meinung sind, meine Texte sind Ihr Geld nicht wert und denken, Sie können es besser, dann helfen Sie mir halt anderweitig.

Wie?
Lesen Sie hier.


Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!

Wir benutzen Cookies
Wir verwenden auf NONrelevant ein paar Cookies, um Ihr Nutzerverhalten besser verstehen zu können. Das machen wir selbstverständlich nur, damit wir unser Angebot für Sie laufend optimieren können.

Sollten Sie uns aber unter keinen Umständen helfen wollen, unser Angebot ausschließlich für SIE zu verbessern, dann können Sie die Tracking-Cookies gerne ablehnen.

Mehr Informationen über das Sammeln Ihrer Daten, finden Sie in der Datenschutzerklärung.