Politik in einfacher Sprache

Politik in einfacher Sprache

Rede von Martin Sonneborn vor dem EU-Parlament:

„Herr Präsident! Ich habe eigentlich gar nichts gegen Cybermobbing; mein gesamtes Geschäftsmodell basiert darauf. Wenn es der Kommission wirklich um das Wohl von Kindern ginge, würde sie zuerst mal damit aufhören, das Geld der kommenden 37 Generationen für sinnlosen Scheißdreck auszugeben, über 2 000 Milliarden für Militärquatsch und Frackinggas.

Ich möchte in einem Europa leben, in dem man Kanzler Merz als Fotzenfritz bezeichnen kann, Frau Strack-Rheinmetall als nicht ganz korrekt zurück verwandelten Werwolf, in dem man einen Schwachkopf einen Schwachkopf oder Habeck nennen darf und eine Außenministerin dümmer als Ribbentrop. Macron und Keir Starmer sollen ruhig damit leben müssen, dass man sie im Internet als die Pimmel bezeichnet, die sie sind.

Politiker sind bestens gegen Beleidigungen geschützt, besser als die Atzen draußen an den Geräten. Nicht umsonst haben Baerbock, Habeck und die FDP-Trulla zusammen über 5 000 Anzeigen in das verstopfte Rechtssystem geballert.

Höflicher Hinweis für die Übersetzer: Fotzenfritz ist bayerisch und bedeutet so viel …“ (Der Präsident entzieht dem Redner das Wort.)

Darf‘s a bisserl mehr sein?

Mut zur Lücke

Papier ist gedulig

Possess or Possessed