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Ja, es wurde bereits alles gesagt und dennoch will keiner so recht hinhören. Deswgen eine weitere Zusammenfassung von Aussagen von klugen Leuten:

„Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken!“ 1

„Lieber im Stehen sterben als auf den Knien überleben.“ 2

„Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.“ 3

„Keiner, der für eine Lüge geschlagen wurde, hat dadurch die Wahrheit lieben gelernt.“ 4

„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ 5

„Die Hölle, das sind die anderen.“ 6

„Der Mensch ist ein Tier, das, wenn es unter andern seiner Gattung lebt, einen Herrn nötig hat.“ 7

„Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Liebe.“ 8

„Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer eine falsche Fassade für den Drang zu herrschen.“ 9

„Ich bin es leid, dauernd diese Reden von Menschenrechten und Demokratie zu hören, die ja nur dann gültig sind, wenn die betroffenen Länder wirtschaftlich oder strategisch in dass westliche Konzept passen.“ 10

„Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ 11

„Some ideas are so stupid that only intellectuals believe them.“ 12

„Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.“ 13

„Der Wissenschaftler ist kein Mensch, der richtige Antworten gibt, sondern einer, der die richtigen Fragen stellt.“ 14

„Es ist einfacher die Leute zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht wurden.“ 15

„Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.“ 16

„Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beleibt.“ 17

„Die mir am fruchtbarsten erscheinende Hypothese besagt, dass Nachrichten und Wahrheit nicht dasselbe sind und klar voneinander geschieden werden müssen.“ 18

„Es ist der Zeitgenossenschaft verwehrt, zu verstehen, in welcher historischen Periode sie sich befindet.“ 19

„In Deutschland ist es wichtiger, Verständnis zu haben als Verstand.“ 20

„Ohne Bildung gehst du in dieser Welt nirgendwo hin.“ 21

„Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen zu denken.“ 22

„Was in der Lüge relevant ist, ist nie der Inhalt, sondern der Zweck des Lügners.“ 23

„Wir brauchen keine Wohltätigkeit, wir brauchen Gerechtigkeit!“ 24

„Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur besteht darin, dass Sie in einer Demokratie zuerst wählen und später Befehle entgegennehmen. In einer Diktatur müssen Sie ihre Zeit nicht mit Abstimmungen verschwenden.“ 25

„Der Aufbau geht langsam, der Ruin geht schnell.“ 26

Aber all die Phrasen sind egal, wenn der Kopf doch leer ist! Und deswegen zum Schluss:

„Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.“ 27

„Wir können sie [Herrschenden] nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können sie aber dazu bringen, immer dreister zu lügen.“ 28

Ach ja, einen hab ich noch … dann aber wirklich abschalten.

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“ 29

 

1 Johann Wolfgang von Goethe || 2 Dolores Ibarruri oder Jacques Santer oder Emiliano Zapata oder der Böhse Onkelz oder wer auch immer || 3 Berthold Brecht || 4 Ellen Key || 5 Marie von Ebner-Eschenbach || 6 Jean-Paul Sartre || 7 Immanuel Kant (sechster Satz - Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht, 1784) || 8 Fjodor Michailowitsch Dostojewski || 9 Henry L. Mencken || 10 Peter Scholl-Latour || 11 Johann Wolfgang von Goethe zu Johann Peter Eckermann || 12 Georg Orwell || 13 Seneca der Ältere || 14 Claude Lévi-Strauss || 15 Mark Twain (… soll er so nie gesagt haben.) || 16 Konfuzius oder Hermann Hesse oder wer auch immer? || 17 Marie von Ebner-Eschenbach || 18 Walter Lippmann aus „Pubilc Opinion“ || 19 Stefan Zweig || 20 Johannes Gross oder Marie von Ebner-Eschenbach || 21 Malcom X || 22 Schopenhauer - dass jedes mal ein Zitat vom ihm dabei sein muss? || 23 Jacques Derrida || 24 Wer hat es gesagt, ja wer? Ich weiß es nicht! || 25 Charles Bukowski || 26 Lucius Annaeus Seneca (sinngemäß!) || 27 arko Petan || 28 Soll Ulrike Meinhof gesagt haben, kommt aber von Bernward Vesper oder genauer gesagt von Gudrun Ensslin, die gesagt hat: „Wir können die Herrschenden und ihre Handlanger nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu akzeptieren; aber wir können sie dazu zwingen, immer unverschämter zu lügen.“ || 29 Gustave Le Bon aus „Psychologie der Massen“

Ich habe die Herkunft der Zitate nach bestem Wissen und Gewissen überprüft. Das heißt aber nicht, dass mir keine Fehler unterlaufen sein können. Hinweise diesbezüglich nehm ich hier gerne entgegen. Sie brauchen deswegen nicht gleich die Faktenchecker bemühen!

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Zu guter Letzt

Das Betreiben meiner Internetseite kostet Geld, vor allem aber Zeit. Von dem einen habe ich weniger als vom anderen.*
Trotz dieser Mängel arbeite ich hart an meinen Texten, auch wenn der ein oder andere zuweilen nicht gelingen mag. Sollten Sie also an redigierten Texten oder gar faktenbasierten Inhalten interessiert sein, besuchen Sie eine der vielen Online-Tageszeitungen – die bieten in dieser Hinsicht deutlich mehr.

Doch für meine Unzulänglichkeiten können die Buchstaben nichts. Und auch wenn sie bei der Gestaltung meines Inhalts kein Mitspracherecht haben - sie arbeiten schließlich für mich! - möchte ich Ihnen ein guter Chef sein. Denn die armen Buchstaben machen wortlos, was ich ihnen auftrage, ja sie stehen zu mir. Sie schuften hart, bekommen keinen Lohn, sind nicht einmal krankenversichert.
Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

Ohne Buchstaben keine Worte, keine Texte und folglich kein NONrelevant.

Meine Buchstaben erfüllen täglich brav ihr Werk, ohne zu murren. Allerdings werde ich es aus eigener Kraft nicht schaffen, sie gerecht – beziehungsweise überhaupt – zu entlohnen.

Fassen Sie sich also ein Herz und helfen Sie mir, den Buchstaben zu helfen. Spenden Sie jetzt!

Ihr Geld fließt direkt und ohne Umwege an meine 26 lateinischen Helfer.** Versprochen!
Je mehr Sie spenden, desto wahrscheinlicher ist es, dass meine armen Buchstaben sich irgendwann in Zukunft vielleicht eine eigene Existenz aufbauen können und endlich ihre Worte frei wählen dürfen.
Verdient hätten sie es! ***


(Das ist übrignes ein Spenden-Button und möchte gedrückt werden. Ganz herzlich!)

Wenn Sie der Meinung sind, meine Texte sind Ihr Geld nicht wert und denken, Sie können es besser, dann helfen Sie mir halt anderweitig.

Wie?
Lesen Sie hier.


Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!