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Die Krise ist real! In den exklusiven Stadtteilen Londons kaufen sich immer mehr ausländische Milliardäre ein. Inzwischen sind die Mieten so schamlos hoch, dass hart arbeitende Millionäre wie Bänker, Versicherungsmakler oder Hedgefondsmanager sich ihre Wohnung im Zentrum schlichtweg nicht mehr leisten können.

Sozialverbände schlagen Alarm: Wenn diesen Leistungsträgern nicht geholfen wird, droht die Abwanderung ehrlicher Millionäre in ländliche Gegenden. Dort müssten sie sich ihre Golfplätze mit den ansässigen Kühen teilen und - noch widerwärtiger als ein Golfball im Mist - sich mit Champagner aus dem Supermarkt zufriedengeben. Ein humanitärer Albtraum.

Hier ein paar Stimmen der Verzweiflung:

„Meine Wohnung hat nur noch zwei begehbare Kleiderschränke. Ich bin am Ende.“
- Victoria, 46, Anlageberaterin

„Ich musste zum ersten Mal selbst Kaffee kochen. Niemand spricht über dieses Leid.“
- Charles, 37, Hedgefondsmanager

„Ich wusste gar nicht, dass ich mir nach einem großen Geschäft den Hintern mit Klopapier abwischen muss. In der Stadt hatte ich stets Speichellecker um mich herum.“
- Thiago, 60, Bänker

Spenden Sie für Londons Millionäre. Denn Millionäre sind Menschen wie du und ich. Es sei denn, sie können sich ihre Wohnung in Mayfair nicht mehr leisten. Dann fangen sie an, über den ungleichen Klassenkampf zu twittern – aus der Zweitwohnung in Zürich. Aber auch die Vorstellung, dass ein gestresster Manager täglich zwei Stunden lang ohne Butler in seinem Bentley zur Arbeit pendeln muss - schlicht unzumutbar.

Die Lage ist ernst. Tag für Tag verlieren rechtschaffene Millionäre ihre Townhouses an ausländische Milliardäre. Versicherungsmakler irren durch die Straßen. Bänker schlafen in Business Lounges. Privatjet-Pendler müssen Linienflüge nehmen.

Doch noch ist Zeit. Spenden Sie für das Comeback der Upper Class. Denn wenn wir nicht sofort handeln, findet der nächste Finanzgipfel im Schrebergarten statt – moderiert von Gartenzwergen mit Solarleuchten, die über Tech-Aktien philosophieren und Tulpenzwiebeln als neues Bitcoin feiern.

Wenn das passiert, ist der Klassenkampf vorbei. Und dann könnte es passieren, dass Menschen, die tatsächlich etwas für die Gesellschaft leisten – wie Krankenpfleger, Erzieher oder Lehrkräfte – plötzlich angemessen bezahlt werden.

Ein Skandal! Wo kämen wir denn hin, wenn systemrelevante Berufe auf einmal mehr einbringen als das Jonglieren mit Rohstoffen? Das wäre das Ende der zivilisierten Gesellschaft!

Stoppen Sie das. Jetzt! Spenden Sie für eine gerechtere Verteilung von Wohnraum für Millionäre. Denn niemand sollte gezwungen sein, sein drittes Badezimmer mit Fremden zu teilen.


Bild: congerdesign von Pixabay

Ach ja, hier können Sie mir eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen. Denn in München sind die Mieten nicht minder teuer.

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