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Um Kinderarmut effizient zu bekämpfen, rät die Familienministerin allen Ungeborenen, sich nach Möglichkeit in finanzstarke Familien gebären zu lassen. Wie eine vom Ministerium beauftragte Studie aufzeigt, ist Kinderarmut nämlich zu 99,9% wahrscheinlicher, wenn Ungeborene in bedürftigen Familien zur Welt kommen. Das hat nicht nur Auswirkung auf ihre gesundheitliche Entwicklung, auch die Chance auf eine akademische Ausbildung verringert sich für Kinder mittelloser Eltern dramatisch.
Am Ende des einseitigen Berichts kommen die Experten zu dem überraschenden Ergebnis: Reiche Familien sind bei der Wahl der Geburt zu bevorzugen, denn Geld hilft gegen Armut.

Die Studie wurde von einer regierungsunabhängigen Beraterfirma für das Familienministerium erstellt. Die Kosten des einseitigen Berichts belaufen sich auf etwa 139,99 Millionen Euro. Die Mittel zur Finanzierung wurden aus dem Etat des Bundesministeriums für Bildung aus dem Fördertopf für staatliche Schulen abgezogen.

Darf‘s a bisserl mehr sein?

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