Wenn schon die "Zeit" meine Kritzeleien der Woche nicht auf ihrer Leserseite veröffentlicht und das "Süddeutsche Magazin" zuviel Zuschriften für das GEMISCHTE DOPPEL erhält (von denen die meisten Wortspiele weniger "astrein" als "raschsein"de Denkprozesse verbalisieren), dann plagiiere ich einmalig und eventuell als Wiederholungstäter (scheiß auf die emanzipierte Schreibweise, die Gesetzbücher kennen auch keinen Unterschied zwischen Mann und Weib) die Umsetzung der Ideen der oben genannten Zeitung bzw. des o.g. Magazins.

Wieder einmal erweist es sich als äußerst vorteilhaft, wenn die richtige Handynummer zu meinem Namen im Internet schnell gefunden werden kann.
Vorteilhaft insofern, als dass ich kürzlich meine EC-Karte nach dem Kauf einer Streifenkarte an einem sich sehr öffentlich und präsent befindenden Fahrkartenautomaten der Münchner Verkehrsgesellschaft einfach so vergaß.

Im Nachhinein nervte dieses langanhaltende Piepsen schon ein wenig und ich fragte mich, womit ich den Automaten wohl verärgert haben könnte.
Einige Stunden später war ich klüger.

Eine Hommage an den (unbekannten?, zweifelhaften?) Verfasser des mit Oxymora und Paradoxien durchzogenen Spottgedichts!
Ich weiße darauf hin, dass sich hinter dem Weiterlesen-Button ein Gedicht verbirgt!!!

Dunkel war's, die Lamp schien helle,

Ärzte können einen zeitweilig ganz schön zur Verzweiflung bringen! Nach einem Besuch beim Doktor ist man nicht immer unbedingt schlauer, manchmal sogar verwirrter.
Ich kann mich nicht erinnern, beim einem Arztbesuch vor zwei Jahrzehnten gefragt worden zu sein, ob ich Stress hätte, der ausschlaggebend für eventuelle Symptome einer bestimmten Krankheit hätte sein können. Vielleicht lag es daran, dass ich mich noch mitten im Studium befand und dies nach Ansicht des Arztes wohl kaum einem stressigen Arbeitsleben vergleichbar gewesen wäre (hatten DIE eine Ahnung? Ich habe neben dem Studium noch dazuverdient, eine Theatergruppe gegründet und geleitet sowie für ein Studentenmagazin geschrieben).

Nun arbeite ich, kann mir aber grundsätzlich alles selbst einteilen, bin mein eigener Boss und mache oder mache nichts.
„Haben Sie Stress?“ fragte kürzlich wieder einmal ein Facharzt, da sich verschiedene körperliche

Anmerkung der Schreiberin VOR dem Lesen folgender Kolumne:
Von meinem größten Kritiker, dessen Meinung ich außerordentlich schätze, kam der Einwand, es handele sich beim Artikel über das personifizierte Leben um eine Beweihräucherung meiner Selbst. Ich nehme die Beanstandung zur Kenntnis, sehe dies aber anders (eben auch persönlicher):
1. handelt es sich um eine Kolumne, die als journalistischer Meinungsbeitrag definiert wird, daher nicht objektiv ist. Sie steht der Glosse und dem Kommentar nahe und kann zu allererst auch nur die Meinung des Verfassers widerspiegeln.
2. ist mein schriftlich formulierter Beitrag eine Art gedankliche Herangehensweise dahingehend, dass ich erschließen wollte, warum eine meiner Schulkameradinnen auf die außergewöhnliche Idee kam, mich als personifiziertes Leben zu sehen und auf welche meiner Eigenschaften sie damals überhaupt zurückgreifen hätte können.
3. wenn nicht ich selbst mein Handeln, mein Denken und meine Überlegungen unterstütze und vor anderen verteidige, wenn nicht ich selbst mich gut finde und positiv darstellen kann, wer denn dann? Andere Menschen können jemanden noch und noch unterstützen und Mut machen, wenn ich nicht im Innersten meiner Selbst an mich glaube, nutzt es einen Dreck. Die Kolumne beinhaltet nur ein durchschnittliches Selbstbewusstsein, das sich eventuell auch auf Grund des Ausspruchs der Schulfreundin erst entwickelt hat.

Der folgende Text sollte ursprünglich ein Vorwort für das Buch „Faszination Aktzeichnen“ von Werner Maier (Herbst 2007) werden. Da der Künstler diese Abfassung letztendlich doch nicht brauchen konnte und sie ungelesen auf der Festplatte weilt, fand ich es eine schöne Idee, anderen zu vermitteln, wie sich mein nackter Mensch vor fremden Augenpaaren fühlt und wie Kunst in der Praxis funktioniert. Hier ein kleiner Einblick zu inneren und äußeren Gegebenheiten: 

Ein Mann und ein nackte Frau stehen sich gegenüber. „Wieviel?“ fragt er. „20 die Stunde.“ antwortet sie. „Hm, das ist aber viel!“, sagt er dann etwas zögerlich. Die Frau erwidert eifrig: „Ich bin aber gut!“ Ungläubig mustert er sie von Kopf bis Fuß. „Ich halte lange still.“, ergänzt sie schnell. „Also gut.“ beendet der Mann die Diskussion um die Bezahlung. Eine Decke liegt ausgebreitet auf dem Boden. Es ist sehr warm im Raum, kein Luftzug geht. Die Frau legt sich bequem auf die Decke, mit dem Rücken auf den Boden, die Beine angewinkelt. „Können wir?“, sie blickt fragend zum Mann. „10 Minuten! Ist das ok für dich?“ Er blickt in ihre Richtung gen Boden. „Na klar. Geht auch länger.“ In diesem Moment hört man ein leises Rascheln und Kritzeln. 8 Augenpaare schauen musternd auf die am Boden liegende Frau. Es ist die erste Stunde eines Aktzeichenkurses und die Teilnehmer stehen an Staffeleien oder haben ihre Zeichenblöcke vor sich liegen.