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Der durch Menschenhand verursachte Raubbau an der Natur wurde in den 1980er Jahren noch Umweltzerstörung genannt. Die selbe Gräueltat heißt heute schlicht Klimawandel, denn optimistische Kapitalisten zerstören die Umwelt nicht, sie wandeln sie lediglich.
In unserer verklärten Gesellschaft werden nicht etwa jene, die das Übel verursachen, sonder nur die vermeintlich bösen Worte abgestraft. Zerstörung passt nicht ins positive Gesamtkonzept des freien Marktes. Kapitalismus braucht schließlich Ewigkeit und deswegen müssen die Ressourcen unserer Erde, wie das Glas der Optimisten, stets halb voll bleiben.
Alles ist gut. Alles muss wachsen. Alles ist im Wandel. Vor allem die Begrifflichkeiten! Aber Euphemismus ändert nichts an der Tatsache:
Wir zerstören die Umwelt, wir wandeln sie nicht!